Assassin's Creed: Bloodlines

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Assassin's Creed: Bloodlines
Cover
Entwickler Griptonite Games
Publisher Ubisoft
Link zum Test PSP.de Spiel - Assassin's Creed: Bloodlines
Wertung 72%
Release 19. November 2009
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Plattform Playstation Portable
Genre Action-Advenute
Multiplayer Nein
Offizielle Seite Ubisoft


Assassin's Creed: Bloodlines ist ein Action-Adventure das 2009, von Ubisoft, für die PSP veröffentlicht wurde. Entwickelt wurde das Spiel von Griptonite Games (Indiana Jones und der Stab der Könige, X-Men Origins: Wolverine). Im Spiel steuert man den Assassinen Altair. Storytechnisch soll das Spiel eine Brücke zwischen Assassin's Creed und Assassin's Creed II (beide für die PS3 erschienen) schlagen und die Zusammenhänge zwischen Altair (AC 1)und Ezio Auditore (AC 2) näher beleuchten.


Die Story

Ein Monat ist seit dem Tod von Altairs Meister, Al Mualim, vergangen. Dieser war einst ein gefürchteter Assassine, der aber insgeheim Mitglied des Templerordens war. Jetzt sammeln sich die übrigen Templer, um zurückzuholen, was Al Mualim einst besaß: Den mysteriösen Edenapfel, eine mächtige alte Technologie, mit dem sich die Gedanken der Menschen beeinflussen lasse. Unter der Führung des skrupellosen Armand Bouchart haben sich die Templer auf der Insel Zypern neu formiert, um ihr Artefakt aus den Händen der Assassinen zurückzugewinnen und die alte Größe und Macht ihres Ordens wiederherzustellen. Da er nicht untätig warten will, bis seine Gegener zuschlagen, beschließt Altair, den Kampf zu ihnen zu tragen...

Während des Spiels erkundet man als Altair die mittelalterliche Insel Zypern. Die Insel ist in die zwei Städte Limassol und Kyrenia aufgeteilt, diese wiederrum teilen sich in mehrere einzel Stadtteile. Die Entwickler haben versucht, dass Open-World Gameplay der zwei großen Brüder auf die PSP umzusätzen das ist dank dieser Einteilung auch relativ gut gelungen wenn die Städte auch teilweise sehr vernebelt sind.


Gameplay

Wie eingags erwähnt teilt sich das Spiel auf die zwei Städte Limassol und Kyrenia auf. Während man der Hauptstory des Spiels folgt, wechselt man immer wieder zwischen den beiden Städten hin und her. Neben den Hauptquests die für den Spielfortschritt der Reihe nach absolviert werden müssen, bietet jeder Stadtteil einige Nebenquests in denen man entweder einen Bürger vor den Templern retten, wichtige Dokumente ungesehen überbringen, jemanden unauffälig verfolgen und/oder töten muss. Mit erfolgreich absolvierten Nebenquests verdient man sich Punkte in Form von Bronzemünzen, diese kann man dann im Verlauf des Spiels in bessere Fertigkeiten, mehr Leben usw. investieren. Während man der Storyline des Spiels folgt, schaltet man nach und nach einzelne Stadtteile frei, ind diesen gilt es dann versteckte Silber- und Goldmünzen zu finden um noch mehr Fertigkeiten freischalten zu können.

Gesteuert wird Altair mit dem Analogstick in Kombination mit den beiden Schultertasten. Die Steuerung ist sehr übersichtlich gehalten und sollte nach einer kurzen Eingewöhnungsphase eigentlich kein großes Problem mehr darstellen. Auch das Kampfsystem ist weitesgehend übersichtlich gestaltet, hier dauert es zwar ein bisschen, bis man die einzelnen Tastenkombinationen zum Angreifen, Block oder Kontern verinnerlicht hat, aber wenn die Kombinationen sitzen, dann stellen die Kämpfe meist keine große Schwierigkeit dar.

Leider fällt beim Kämpfen häufig die einfache KI der Gegener auf, denn der Anspruch an Kämpfe gegen einfache Fußtruppen der Templer oder auch mal Piraten ist nicht sehr hoch. Aufgrund der teilweise lahmen KI, Kann Altair selbst gegen 3 und mehr Gegner Kämpfen ohne jemals wirklich in Bedrängnis zu geraten. Denn die Kontrahenten stehen zwar im Kreis um den Spieler herum, greifen aber schön, brav der Reihe nach an.

Die Bosskämpfe gestalten sich da schon etwas knackiger, gerade gegen Ende des Spiels führt einfaches "draufhauen" auf die Gegener, meißt nur zu einem schnellen ableben Altairs.

Auch die Spielzeit ist kein Wochenfüller, wenn man den Bogen mal raus hat, dann ist das Spiel in 6-8Std. durchgespielt. Dank der Nebenmissionen und den Einganges erwähnten, zu sammelnden, Templermünzen hat das Spiel jedoch einen gewissen Wiederspielwert.


Screenshots

Besonderheiten

AC: Bloodlines ist kein einfacher Port des großen Bruders PS3 auf die PSP, sondern ein exklusiv Titel der nur für Sonys Handheld erschienen ist.

Wenn man das PSP-System mit der PS3 verbindet, so kann man für AC: Bloodlines bzw. AC 2 zusätliche Waffen und Upgrades freischalten.


Fazit

AC: Bloodlines ist mit Sicherheit nicht Perfekt, ein Kauf lohnt sich aber trotzdem. Als Fan der Assassin's Creed Serie ist es sogar ein Pflichtkauf. Jemand der ein Grafik-Highlight wie AC 1 oder AC 2 erwartet, der wird jedoch endtäuscht werden.

Alles in allem ist Assassin's Creed: Bloodlines ein gelungens Action-Adventure, das hier und da noch ein paar Verbesserungen benötigt, aber trotzdem Spaß und Abwechslung auf die PSP bringt.