Dante's Inferno

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Dante's Inferno
Cover
Entwickler Visceral Games
Publisher Electronic Arts
Link zum Test Playstationportable.de
Wertung 80%
Release 25. Februar 2010
Sprache {{{Sprache}}}
Plattform PSP, PS3, Xbox360
Genre Action Adventure
Multiplayer Nein
Offizielle Seite Dante's Inferno


Electronic Arts wagt sich, zusammen mit Visceral Games, an einen der größten Klassiker italienscher Literatur und zusammen haben beide ein wahres Action-Feuerwerk auf die PSP gebracht.


Story

Dante's Inferno (ital.: Inferno=Hölle) behandelt den ersten Teil von Dante Aligiheris "Göttlicher Kommödie". Der Dichter beschreibt hier in der "Ich-Form" seine Reise duch die Hölle. Laut dem Werk unterteilt sich die Hölle in neun Kreise, welche kegelförmig ins Erdinnere führen und "übereinander" liegen.

Das Spiel hält sich, was den Aufbau der Hölle betrifft, ziemlich genau an die Vorlage des Dichters. Die Geschichte wurde jedoch etwas "aufgepeppt", um eine gute Actiongrundlage zu bieten.

Man schlüpft im Spiel in die Rolle von Dante, einem Kreuzritter, der nach der Schlacht um Acre in seine Heimatstadt Florence zurückkehrt. Hier findet er seine geliebte Beatrice ermordet vor und muss mit ansehen, wie Luzifer der Fürst der Unterwelt persönlich, die Seele seiner Geliebten in selbige entführt. Dante beschliesst, Luzifer zu folgen, um die Seele seiner geliebten Beatrice zu retten...


Gameplay

Wer God of War - Chains of Olympus gespielt hat, der wird sich bei Dante's Inferno sofort heimisch fühlen. Man steuert Dante, mit Hilfe der Analog-Sticks, in der Third-Person Perspektive durch die Hölle. Um sich gegen die Horden der Unterwelt wehren zu können stehen Dante verschiedene Waffen und magische Fähigkeiten zur Verfügung. Da wäre zum einen Tods Sense und zum anderen das Heilige Kreuz von Beatrice. Beides bekommt man zu Beginn des Spiels und im Verlauf hat man die Möglichkeit, durch das Aufsammeln von Orbs hier heissen sie Seelen die Waffen aufzubessern. Ähnlich ist es auch bei den magischen Fähigkeiten. Diese kann man jedoch erst im Verlauf des Spiels erlernen und stehen einem nich direkt zu Beginn des Spiels zur Verfügung. Gerade das einsammeln von Orbs und Aufbessern der Waffen erinnert stark an God of War. Der einzige Unterschied zu God of War ist die Möglichkeit. Zwischen einem Heiligen und einem Unheiligen Pfad bei aufbessern der Waffen zu entscheiden. Im Lauf des Spiels kann man immer wieder entscheiden, ob man eine Seele "erlösen" (heiliger Pfad) oder "bestrafen" (unheiliger Pfad) möchte. Dementsprechend steigt man in einem der beiden Pfade ein Level auf und kann dann mit Hilfe der gesammelten Seelen in Form von Orbs entweder Tods-Sichel (unheilig) oder Beatrice Heiliges Kreuz (heilig) upgraden.

Der Spielverlauf ist absolut flüssig, ausser zu viele Gegner geraten aufeinmal ins Bild, dann gerät das Spiel kurz ins stocken.

Die neun Höllenkreise sind gerade zu Beginn des Spiels sehr aufwändig und detalliert gestaltet. Gegen Ende kommt es leider oftmals zu Wiederholungen (besonders im achten Kreis der Hölle).

Die Musik im Spiel ist sehr stimmungsvoll und gibt das Thema "Hölle" sehr gut wieder.


Screenshots


Fazit

Dante's Inferno ist ein gelunger God of War Klon, kommt aber nicht ganz an das Vorbild heran. Diejenigen, denen God of War gefallen hat, werden mit Dante's Inferno nichts falsch machen und können eigentlich blind zugreifen. Gerade das Setting macht das Spiel interessant und hat sogar einen gewissen Wiederspielwert.

Wem God of War jedoch nicht gefallen hat, der sollte auch um Dante's Inferno einen großen Bogen machen.


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