Dungeons and Dragons Tactics

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Dungeons and Dragons Tactics
DnDT.jpg
Entwickler Atari
Publisher Atari
Link zum Test Test
Wertung 69%
Release 13. September 2007
Sprache {{{Sprache}}}
Plattform {{{Plattform}}}
Genre RPG
Multiplayer Ja
Offizielle Seite Atari


Das erste D´nD für die PSP

Story

Zwei Drachen kämpfen um die Vorherrschaft und ihr entscheidet euch für eine der beiden Seiten.


Gameplay

D´nDT ist ein typischer Vertreter der D´nD Reihe auf dem PC. Es kommt das volle 3,5 Regelwerk von D´nD in Benutzung. Ihr habt direkt zu Beginn die Möglichkeit 4 Tutorials anzuspielen um euch mit Steuerung, Nahkampf, Fernkampf und Magie vertraut zu machen. Danach könnt ihr euch entscheiden ob ihr 6 vorgefertigte Charaktere benutzen wollt oder ob ihr welche davon selber erstellt und diese benutzt. Je nachdem kann man hier schon wieder ein bis 2 Stunden verbringen um sich 6 Helden zu erschaffen aufgrund des umfangreichen Regelwerks. Beim erstellen ist schon darauf zu achten nicht 6 Kämpfer zu nehmen und dann drauf loszustürmen. Man braucht z.B. Fernkämpfer zur Unterstützung und Magier/Druiden um Verstärkung herbeizuzaubern oder um Gegner bewegungslos zu zaubern. Geht es dann endlich los wird sich bei vielen Spielern erst mal Frust bilden. Man steht im ersten Level und schlägt mit seinem Kämpfer 4 mal daneben bevor der 5te Schlag endlich sitzt, dieser bringt den Gegner aber natürlich nicht um und man muss weiter drauflosschlagen. Dies liegt an dem Regelwerk welcher aber auch wirklich alles ausrechnet. Wie gut ist man auf die Waffe die man trägt geschult. Wie hoch ist der Initativewert, wie hoch ist der Rüstungswert des Gegners und vieles vieles weitere. Ist man aber erst einmal mehrere Stufen aufgestiegen ergibt sich dieses Problem von selbst. Die Kämpfer werden immer besser und treffen so gut wie immer. Dann kommen aber so nette Sachen hinzu wie: Trifft man einen Werwolf und hat keine Waffe mit Silber dann wird der Schaden gemindert^^. Dies ist aber nicht ganz so tragisch da man im Spiel eine Menge Waffen findet und auch so ziemlich überall neue Waffen kaufen kann ( welche zu Beginn aber sehr teuer sind, dafür aber sehr gut). Es gibt viele verschiedene Gegner wie Wölfe, Goblins, Werwölfe, Esseriels, Trolle, Zombies, Ghule, Elementare und viele weitere. Das Spiel ist komplett Rundenbasiert. Grundsätzlich hat man immer 2 Aktionen zur Verfügung, z.B. 2 mal bewegen, 1 mal bewegen und 1 mal angreifen oder 1 mal angreifen und einmal bewegen. Später kann man auch die 2 Bewegungen durch einen effektiveren Angriff ersetzen welcher mehr Schaden verursacht oder die zweite Waffe ( falls man eine ausgerüstet hat) mitbenutzt. Auch beim Kampf kommen wieder viele Faktoren zum Einsatz. Stellt man sich vor kurz vor einen Gegner und macht seine Waffe bereit wird der Gegner automatisch attackiert wenn er sich in Reichweite begibt. Außerdem kann man den Gegner in die Zange nehmen um einen Angriffsbonus zu bekommen. Hier tun sich dann die Diebe hervor welche dann einen Extrabonus dafür bekommen den Gegner hinterhältig anzugreifen. Man merkt wie komplex das Spiel ist. Ein ganz großer Minuspunkt ist das es kein grafisches Rucksack/Ausrüstungsmenü gibt. Dies wurde nur Textbasiert gelöst und es dauert sehr lange bis man sich daran gewöhnt hat. Je nachdem ob man etwas ausrüsten, verkaufen, tauschen will ist man zwischen den Leveln schon sehr lange beschäftigt.

Charakterklassen:

Barbar:

Starke Kämpfer die ab der 4ten Stufe einen Hund als Verstärkung bekommen. Sie sind zu Beginn bereits auf eine Vielzahl von Waffen geschult und bekommen pro Levelaufstieg die meisten Lebenspunkte hinzugefügt bekommt. Sie können sich auch in einen Blutrausch versetzen der ihre Angriffspunkte erhöht, dafür aber ihre Verteidigung senkt.

Barde:

Gute Unterstützungseinheiten die magische Musikinstrumente einsetzen können.

Kleriker:

Kann Untote vertreiben, benutzt je nach Level eine Vielzahl von göttlichen Zaubern welche pro Levelaufstieg automatisch erhöht werden.

Druide:

Wie der Kleriker steigen die Zaubersprüche automatisch mit dem Levelanstieg an. Aber er ist auch ein guter Nahkämpfer welcher auf eine Vielzahl von Waffen geschult ist wie z.B. Krummsäbel, Keule, Dolch, Speer etc.

Kämpfer:

Kämpfer ähneln den Barbaren. Sie können zwar keinen Blutrausch verwenden, dafür können sie sich besser auf eine Waffenart spezialisieren um damit noch mehr Schaden zu verursachen.

Mönch:

Sie können keine Rüstungen benutzen sind dafür aber sehr gut im Waffenlosen Kampf. Er ist auf eine Vielzahl von asiatischen Waffen wie Sai, Nunchaku, Shuriken etc. geschult.

Paladin:

Rechtschaffene Kämpfer welche ordentlich austeilen können. Können wie Kleriker und Druiden Zauber wirken.

Psioniker:

Nicht die besten Nahkämpfer aber sehr stark in ihren Psi-Fähigkeiten.

Psionische Krieger:

Besser Nahkämpfer als die Psioniker.

Waldläufer:

Gute Nah- und Fernkämpfer. Bekommen direkt zu beginn einen Hund als Begleiter zur Verfügung gestellt. Können später auch vereinzelt göttliche Zauber wirken.

Schurke:

Wichtig um Fallen zu entschärfen, verschlossene Türen und Kisten zu öffnen. Bekommen einen besonderen Bonus beim Angriff wenn ein Gegner in der Zange ist.

Hexenmeister:

Hexenmeister wirken arkane Zauber. Diese müssen sie nicht lernen, sie nutzen sie von Anfang an. Sie können sie aber nur eine bestimmte Anzahl am Tag benutzen. Danach erst wieder am nächsten Tag. Sehr schlechte Nahkämpfer.

Magier:

Auch sie wirken arkane Zauber, diese müssen sie aber erst erlernen. Dafür können sie mehr verschiedene Sprüche als der Hexenmeister erlernen. Zauber kommen nach dem Rasten oder beim nächsten Abenteuer wieder. Auch schlechte Nahkämpfer. Die Zauber werden aber von Stufe zu Stufe immer mächtiger und im späteren Verlauf sind sie wahre Killer.

Leider sind keine Klassenwechsel möglich.


Grafik

Die Grafik ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits sind die Figuren gut zu erkennen aus der Isoperspektive und die Zauber sehen auch sehr gut aus. Benutzt man eine Fackel werden auch sehr gut Schatten geworfen. Andererseits sind die Level sehr trist aufgebaut und ein Level sieht von vorne bis hinten gleich aus. Zwar unterscheiden sich die meisten Level sehr stark, hätten aber ein wenig mehr Abwechslung vertragen können. Die Videos zwischen den Leveln sind auch sehr bescheiden. Man sieht das Bild von seinem Hauptcharakter und ein weiteres Bild, entweder von einem Mitglied der Truppe oder irgendjemand anderes vor der aktuellen Landschaft. Dann erscheinen oben die Texte die man aber nicht beschleunigen sondern nur komplett überspringen kann. Waffen und Schilde sehen zum Glück unterschiedlich aus und sind jederzeit gut zu erkennen. Bei Rüstungen ist dies leider nicht der Fall. Die Kamera kann man frei drehen, in die Iso-Perspektive drehen oder direkt von oben auf die Charaktere. Leider kann man nicht nah genug an die Figuren ranzoomen. In bestimmten Levelabschnitten muss man die Kamera auch oft drehen wenn einer der Figuren sich in einem Übergang befindet da dieser leider nicht durchsichtig wird.

Musik

Die Musik reisst einen nicht vom Hocker, sie ist im Grunde auch ziemlich gleich aufgebaut. Erinnern tun mich einige Stücke aber stark an die Musik aus dem Film Conan der Barbar, das ist der einzige Grund weshalb ich sie immer laufen lasse.

Fazit

Trotz sehr vieler Fehler ist es ein D´nD Spiel. Wer sich damit auskennt wird hier bedenkenlos zugreifen können. Alle anderen sollten sich die Trailer zu Gemüte führen und abwägen ob sie dem Spiel eine Chance geben wollen. Ein sehr hoher Pluspunkt an dem Spiel ist es das man die Zauberstufe 9 erreichen kann. Dies ist bei vielen D´nD Spielen leider nicht der Fall. Hier gibt es sehr Machtvolle Sprüche wie Wort der Macht: Tod z.B.