FlatOut: Head On

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FlatOut: Head On
Cover
Entwickler Bugbear Entertainment
Publisher Empire Interactive
Link zum Test Gemaswelt.de
Wertung 80%
Release März 2008
Sprache {{{Sprache}}}
Plattform Playstation Portable
Genre Rennspiel
Multiplayer 8 Spieler (Offline), 4 Spieler (Online)
Offizielle Seite [1]


FlatOut: Head On ist ein Rennspiel und teilweise auch ein Actionspiel von Bugbear Entertainment, das im März 2008 für Playstation Portable durch Empire Interactive veröffentlicht wurde. Es sollte eine Potierung des Xbox360 Vorgänger werden.

Screenshots

Inhalt

Eigentlich denkt man bei den Wörtern "Portierung" und "PSP" meist an in allen Bereichen abgespeckte Konsolenversionen, die auf dem Handheld oftmals nur noch einen Schatten ihrer selbst darstellen. Doch es gibt auch Ausnahmen - So zeigen Spiele wie "The Warriors", "Tomb Raider Anniversary" oder auch "Burnout Dominator", dass es auch durchweg gelungene Portierungen auf der Playstation Portable gibt und nicht immer die Technik des Handhelds für eine schlechte PSP-Version verantwortlich ist. Mit "FlatOut: Head On" steht ein weiterer ambitionierter Konsolenport in den Startlöchern, welcher auf dem Sony-Handheld aber unter neuem Namen auftritt - Auf PS2 und Xbox 360 erschien das Spiel unter den Namen "Flatout 2" bzw. "Flatout: Ultimate Carnage".

Umfang

Erfreulicherweise haben die Entwickler nahezu 1:1 den Umfang der Konsolenversion auf eine UMD gepresst. Das hat zur Folge, dass ihr euch ohne Probleme mehrere Stunden mit den verschiedenen Spielmodi vergnügen könnt - interessant hierbei ist die große Vielfalt, die es auf der PSP so in keinem anderen (Renn-)Spiel finden lässt. Vergnügt man sich alleine mit dem Spiel, ist die Karriere die erste Anlaufstelle. Sie bietet uns die Rennen der Klassen "Derby", "Rennen" und schließlich "Straße", die ihr euch Stück für Stück erarbeiten müsst. Der Carnage-Mode hingegen bietet euch 36 verschiedene Herausforderungen, vom Dummy-Weitwurf über die Zerstörung bis hin zum Bombing-Run. Aber auch ein ganz klassischer Destruction-Mode ist enthalten, bei dem es einfach darum geht die Fahrzeuge der Mitspieler zu zerstören bevor man selbst nicht mehr fahren kann. Neben dem Carnage-Mode und der klassischen Karriere lassen sich dann noch die Einzelevents anwählen. Diese eignen sich gerade auf der PSP für eine kurze Runde in Bus, Bahn oder sogar der Mittagspause. Hier könnt ihr sämtliche Einzelevents von den normalen Rennen über die Destruction-Derbys bis hin zu den verrückten Stunts auswählen.

Features und Besonderheiten

Auch der restliche Umfang in FlatOut: Head On kann sich durchaus sehen lassen: So stehen über 40 Fahrzeuge, 36 Challenges, zwölf Dummy-Stunts, 40 Strecken in sechs abwechslungsreichen Landschaftstypen zur Verfügung - Wer da schnell Langeweile bekommt, ist selber Schuld.

Was natürlich auch nicht fehlen darf ist ein ansehnlicher Tuning-Modus: Und da gibt es wahrlich viele Dinge an denen ihr schrauben und tunen könnt und aus manchem Straßenkreuzer lässt sich mit ein paar Zusatzteilen eine richtige Rennmaschine machen. So richtig stabil aber gibt sich keines der gebotenen Fahrzeuge und es gehört wohl zum allgemeinen Gameplay von FlatOut: Head On, dass die Wagen grundsätzlich etwas schwammig und schwerfällig sind. Besonders in der höchsten Klasse, der Rennfahrzeuge, kämpft man mehr damit den Wagen auf der Piste zu halten als mit den Gegnern, die nur auf einen Fehler zu warten scheinen.

Fazit

Ohne Zweifel haben die Entwickler mit "FlatOut: Head On" den wohl besten Vertreter des Genres auf der PSP veröffentlicht. In allen Bereichen kann das Spiel punkten und gerade die technische Umsetzung sticht besonders positiv hervor. Aber auch der Umfang samt den für PSP-Bedürfnisse hervorragend zugeschnittenen Einzelevents lassen so schnell keine Langeweile aufkommen. Wenn ihr schon mit den beiden "Burnout"-Vertretern eure Freude hattet, dann solltet ihr auf jeden Fall "FlatOut: Head On" greifen. Es wird wohl so schnell kein Konkurrenztitel erscheinen, der dem Spiel den Rang abläuft. Die Schwächen von Flatout offenbaren sich lediglich in wenigen Bereichen: So bietet euch die PSP-Version keinerlei Neuerungen gegenüber der Konsolenversion und auch die Tatsache, dass lediglich Dummys als Fahrer dienen, verhindern letztlich einen Gold-Award für das Spiel.

Weblinks

Quellen: