Game.com

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Hersteller

  • Tiger

CPU

  • Sharp 8-Bit CPU

Display

  • 200 x 160 Pixel
  • 3,9"
  • Schwarz/Weiß mit 4 Graustufen

Sound

  • Mono

Stromversorgung

  • 4 AA Batterien

Erschienen

  • 1997
  • 2000 eingestellt


Sonstiges

  • Serial Com Port
  • 2 Modulschächte


Erhältlich

Tigergamecom.jpg



Allgemein

Der Game.com reiht sich ein in die lange Liste der gescheiterten Gameboy-Konkurrenten. Mit großen Ambitionen (Touchscreen, Organizerfunktionen, Internet Kit) und jeder Menge namhafter Spielelizenzen (u.a. Resident Evil, Mortal Kombat, Duke Nukem) gestartet, machten der schlechte Bildschirm und mangelhafte Spiele dem System den Garaus. Der Bildschirm schmiert so heftig, dass man gerade in einem schnellen Spiel wie Sonic Jam praktisch nichts erkennen kann. Dazu kommt dann noch die Größe - der Game.com ist ungefähr genau so groß wie ein GameGear und damit nicht gerade gut für das Spielen unterwegs geeignet.

Da das System sich nicht besonders gut verkaufte, brachte Tiger noch zwei weitere Varianten auf den Markt, um das System nochmal zu pushen: Der Game.com Pocket Pro besaß ein beleuchtetes Display, aber nur noch einen Modulschacht. Später wurde die Displaybeleuchtung geopfert, um durch einen sehr niedrigen Preis noch einige Systeme zu verkaufen. Trotzdem blieb der Erfolg aus.

Tiger sollte man nicht mit Tiger Telematics verwechseln, die den Gizmondo herausgebracht haben. Es besteht nur eine Namensähnlichkeit.

Systemdetails

Screenshots

Dies sind keine richtigen Screenshots, sondern Scans von den Rückseiten der Spieleverpackungen, da es leider keinen Game.com Emulator gibt. Leider sind sie viel zu klein und zu stark komprimiert, deshalb kann man auf ihnen nur die ungefähre Grafikleistung erahnen.

Systemfotos

Die ursprüngliche Version des Game.com einmal von vorne und von hinten:

Auf diesem Bild kann man ganz gut den Touchscreen des Game.com erkennen - er benutzt ein deutlich gröberes Raster als der Nintendo DS und erkennt nur, auf welchen Sektor man mit dem Stylus tippt:

Hier sieht man die 2 Modulschächte des originalen Game.com:

Dies ist die 2. Variante des Game.com - der Game.com Pocket Pro mit Displaybeleuchtung. Die 3. Variante ohne Displaybeleuchtung sieht genauso aus, besitzt aber natürlich nicht den "Light" Schalter.

Module

Module des Gcom.jpg
Pins: 40
Maße: 4 x 3,8 cm

Die Game.com Module gehören zu den kleinsten aller Handhelds - mit 3,8 x 4cm werden sie nur noch von denen des Pokémon Mini und den SMC / MMC / SD Karten moderner Handhelds unterboten.

Spiele

Trotz seiner zweijährigen Lebenszeit hat der Game.com es nur auf 20 Spiele gebracht - kein Wunder dass das System gefloppt ist. Tiger hat es geschafft sich einige namhafte Lizenzen wie Duke Nukem und Sonic zu sichern.
Als Tiger den Game.com aufgab wurde auch die Entwicklung an weiteren Spielen eingestellt, obwohl einige kurz vor der Vollendung standen. Dies hat auch Spiele wie Castlevania und Metal Gear Solid getroffen.

  • Batman and Robin L
  • Centipede
  • Duke Nukem 3D
  • Fighter's MegaMix
  • Frogger
  • Henry
  • Indy 500 L
  • Jeopardy
  • Lights Out
  • Lost World: Jurassic Park
  • Monopoly
  • Mortal Kombat Trilogy
  • Quiz Wiz: Cyber Trivia
  • Resident Evil 2
  • Scrabble
  • Sonic Jam
  • Tiger Casino
  • Wheel of Fortune L
  • Wheel of Fortune 2
  • Williams Arcade Classics L


L = Launchtitel

Programmieren

Diese Bilder der Module stammen vom Spiel "Williams Arcade Classics".

Platine von vorne
Platine von hinten


















Verschiedenes

Links

Allgemeine

Programmieren