Mac

Aus portablegaming.de Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Mac OS X

Was ist Mac OS X eigentlich? Mac OS X (gesprochen: Mäc O ES Zehn/Ten/IX) ist das Betriebssystem, das auf Apples Computern läuft - den Macs . Aber woraus setzt sich der Name zusammen? „Mac OS“ heißt einfach „Mac Betriebssystem“ (OS = Operating System = Betriebssystem). „X“ ist die Kennzeichnung der Softwarenummer und steht für "zehn". Die Nummer des momentan aktuellen Mac OS ist: „10.4.10“. Die Vier ist im Prinzip für das „XP“ oder „Vista“ bei Windows. Diese laufende Nummer zeigt immer ein „großes“ Betriebssystem an. In diesem Fall „Tiger“. Also: 10.4 ist Tiger, so wie bei Windows das „XP“ die aktuelle Version anzeigt. Doch da war ja noch die Zehn. Die steht für so etwas wie das „Service Pack 2“ bei Windows. Ein Update, das wichtige Systemkomponenten erneuert und meistens über 200 MB groß ist. Am 26. Oktober diesen Jahres wird Apples neues Betriebssystem ausgeliefert - "Leopard". Es hat die Kennnummer fünf, wird also "10.5" geschrieben. Wer sich über Leopard informieren möchte, wird hier fündig.

Die Vorteile des Mac OS

Das besondere am Mac OS ist sein Grundstock. So baut Apples Betriebssystem auf einer UNIX-Basis auf, die es extrem sicher gegenüber Hackern und anderem Getier (Stichwort Viren) macht. Sie sorgt auch für die Stabilität des Systems, und so passiert es extrem selten, dass der Mac abstürzt. Neben Stabilität und Sicherheit ist es vor allem die Benutzerfreundlichkeit, mit der das System zu bedienen ist. Alles ist sehr logisch und einfach aufgebaut, weswegen sich neue Verwender von Mac OS X schnell in das Betriebssystem einarbeiten können.

Die wichtigsten Funktionen im Überblick

Mac OS X ist ein sehr umfangreiches Betriebssystem, daher sind hier einige wichtige Funktionen des Betriebssystems kurz dargelegt.

Der Finder

Was für Windows der Explorer, das für Mac OS X der Finder. Er ist tief in das System eingebettet und hilft euch, durch Dateiverzeichnisse zu navigieren und eure alltäglichen Arbeiten zu verrichten. Über ihn werden auch alle Netzwerkaktivitäten geregelt, und Programme gestartet. Kurzum, der Finder ist das wichtigste Programm im Apple Betriebssystem, ohne ihn läuft
nichts.
Jedoch stößt der Finder je professioneller man arbeitet und je mehr der Nutzer mit umfangreichen Netzwerken zu tun hat, schnell an seine Grenzen. Deshalb gibt es mehrere (auch kostenpflichtige) Alternativen wie den Path Finder oder File Browse.

Das Dock

Anstatt mit vielen Verknüpfungen den Schreibtisch zu belegen, liefert Apple eine deutlich elegantere und platzsparendere Lösung mit - das Dock. Es ermöglicht dem Nutzer seine Programme sauber aufgereiht und optisch ansprechend immer griffbereit zu haben. Möchte man ein Programm im Dock haben, "zieht" man es einfach hinein, und schon kann man stets und egal wo man sich gerade im System befindet, darauf zugreifen. Ein kleines Dreieck markiert derweil die laufenden Programme.

Spotlight

Wer Windows Vista nutzt, kommt bereits in den Genuss des "Instant Searching", während XP-Nutzer sich noch mit umständlichen Suchprotokollen beschäftigen müssen. Apple hat seit "Tiger" die Funktion "Spotlight" systemweit integriert - eine Suchmaschine, die jeden Winkel nach dem eingegebenen Begriff durchsucht, und postwendend Ergebnisse ausspuckt. Egal ob nun ein Dateiformat oder ein Dokumentenname eingegeben wurde - Spotlight treibt alles auf. Wer einmal in den Genuss dieses schnellen Tools gekommen ist, möchte es nicht mehr missen. Schnell, einfach und ohne großen Aufwand das finden, was man sucht.

Dashboard

Das Dashboard ist etwas ganz besonderes. Auf Knopfdruck legt sich ein "schwarzer Schleier" über den Schreibtisch und der Nutzer hat Zugriff auf verschiedene "Minianwendungen", den so genannten "Widgets". Sie liefern mal mehr, mal weniger Informationen und sind nicht immer wirklich nützlich, sondern nur Spielerei. Ob die aktuellen Wetterdaten oder eine Runde Einarmiger Bandit - im Dashboard gibt es alles. Und dank der riesigen Community gibt es stets neue, spaßige und nützliche Widgets, die auf einer offiziellen Apple-Seite abgerufen werden können.

Exposé & Aktive Ecken

Mit diesem genialen Feature hat Apple das Fenstermanagement eines Betriebssystem revolutioniert. Auf Knopfdruck "legen" sich alle derzeit offenen Fenster nebeneinander und lassen den Nutzer durch einen weiteren Mausklick genau das Fenster in den Vordergrund treten, in dem er weiterarbeiten möchte. Mag sich umständlich anhören, ist es aber ganz und gar nicht und nach einiger EIngewöhnungszeit agiert man immer schneller mit dieser Lösung. "Aktive Ecken" treiben die Effizienz dieser Funktion noch weiter auf die Spitze. Mit dem Fahren der Maus in eine vorher eingerichtete Bildschirmecke wird einer der Effekte von Exposé ausgelöst. So gibt Exposé in der rechten, unteren Ecke einen Überblick über alle Fenster, und beim Fahren in die linke Ecke des Bildschirms wird der Blick auf den Schreibtisch freigegeben - beispielsweise um schnell eine Datei auf dem Desktop abzulegen. Hier ist Exposé in Aktion zu sehen, der Autor entschuldigt sich für das "langsame" Tempo des Videos, dieses wird allerdings durch das Aufnahmeprogramm und YouTube eingeschränkt, "in echt" spielen sich die Effekte absolut flüssig und ohne jegliche Ruckler ab.

Boot Camp

Seit Apples Wechsel auf Intel-Prozessoren wird es dem Nutzer ermöglicht, Windows auf seinem Mac zu betreiben. Apple selbst hat hierfür das Programm "Boot Camp" veröffentlicht, das eine Dual-Boot-Lösung anbietet, der Benutzer kann sich also bei jedem Start des Systems entscheiden, ob er Windows oder Mac OS X verwenden möchte. Da Windows - sollte es betrieben werden - nativ ausgeführt wird, reicht die Performance an die eines baugleichen Windows-Computers heran, sodass auch rechenlastige Programme, wie beispielsweise Spiele, ausgeführt werden können. Das Programm konnte bis vor kurzem direkt von Apple heruntergeladen werden, inzwischen jedoch ist die Beta-Phase ausgelaufen, da Boot Camp ein fester Bestandteil von Leopard sein wird, müssen sich Nutzer, die neben dem Mac OS auch gerne Windows betreiben möchten das neue Betriebssystem von Apple kaufen, sollten sie noch nicht über eine Windows-Partition in ihrem Mac verfügen. Informationen zu Boot Camp sind hier zu finden.