N-Gage

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Hersteller

CPU

  • ARM9 CPU
  • 104 MHz

Betriebssystem

  • Symbian OS 6.1
  • Series 60 First Edition

Speicher

  • 3,4 MB interner Speicher
  • MMC Karten

Display

  • 176 x 208 Pixel
  • Hintergrundbeleuchtung
  • 4096 Farben

Sound

  • IHF Speaker

Stromversorgung

  • BL-5C Li-Ionen Batterie
  • 2-6h Batterielaufzeit beim Spielen

Sonstiges

  • Wireless Multiplayer per Bluetooth
  • vollwertiges Handy
  • N-Gage Arena
  • Radio (nicht beim QD)
  • MP3 Player (nicht beim QD)

Erschienen N-Gage

  • Weltweit: 7.10.2003

N-Gage QD

  • Mai 2004

Erhältlich

  • überall
Ngageklein.jpg

N-Gage
Ngageqdklein.jpg N-gage QD

Allgemein

Nach dem Erfolg von "Snake" und den enormen Verkaufszahlen von downloadbaren Handyspielen sah Nokia die Gelegenheit, in den Spielemarkt einzusteigen. Der N-Gage basiert auf dem Symbian OS, welches Nokia schon bei den Handys 7650 und 3650 benutzt hat. Daher funktionieren auch die dafür geschriebenen Programme und liefern dem N-Gage eine solide Spielebasis. Nokia verkauft aber auch sogenannte "Premium-Spiele" auf MMC. Diese sind den normalen Handyspielen grafisch und spielerisch weit überlegen, kosten aber auch so viel wie ein Gameboy Advance Spiel.
Beim Erscheinen des N-Gage musste Nokia viel Kritik einstecken. Viele Leute störte das "Sidetalking". Um mit dem N-Gage zu telefonieren muss das Gerät mit der Seite ans Ohr gehalten werden, was einigen Leuten peinlich vorkam.
Außerdem muss das Gerät zum Spielewechsel ausgeschaltet und die Batterie entfernt werden. Dies dauert einige Zeit, erfordert die Eingabe der Pinnummer und ist arg umständlich. Ein weiterer Kritikpunkt waren die stellenweise ruckelnden und schlechten Launchtitel sowie der hohe Preis von 299Euro ohne Handyvertrag. Die Verkäufe blieben daher unter den Erwartungen von Nokia. Ein weiteres Problem des N-Gages sind Raubkopien. Der Kopierschutz war innerhalb kurzer Zeit geknackt und die relativ kleinen Spiele (ca. 5-50MB) sind sehr leicht im Netz zu bekommen.
Daher wurde ca. ein halbes Jahr nach Release des N-Gages eine verbesserte Version herausgebracht, der N-Gage QD. Er beseitigt das Sidetalking und ist kleiner, aber es fehlen ihm der MP3 Player und das Radio.
Mit dem QD verbesserten sich die Verkaufszahlen und bis Oktober 2005 hat Nokia ca. 2 Millionen Geräte verkauft - für ein Handy ist das ein guter Wert, aber er kommt bei weitem nicht an die Verkaufszahlen des GBA oder des NDS heran. Deshalb wird es keinen direkten Nachfolger geben, sondern Nokia wird die N-Gage Spiele auch auf anderen Smartphones anbieten. Anfang 2006 wurde allerdings noch nichts davon umgesetzt. Das N-Gage wurde zwar noch nicht offiziell eingestellt, es ist aber in keinem Geschäft mehr erhältlich. Auch auf dem Softwaresektor sieht es ähnlich aus. Obwohl mit Rifts, High Seize und Pathway to Glory 2 Ende 2005 nochmal richtig gute Spiele erschienen, sind diese nur sehr schwer erhältlich.
Trotzdem besitzt das N-Gage aufgrund des Symbian-Betriebssystems viele Erweiterungsmöglichkeiten. Es gibt z.B. Programme zum Gitarren stimmen, Routenplaner, den Duden, IRC & ICQ Programme, Anrufbeantworter, Weltzeituhren, diverse Medienplayer und vieles mehr.

Systemdetails

Screenshots

Ng asphalt.gif Ng ashen.jpg Ng colinmcrae.jpg
Ng fifa.jpg Ng-ghost.gif Ng glory.jpg

Systemfotos

Module

Mmc.jpg
Der N-Gage benutzt normale MMCs zum speichern der Spiele, aber die kommerziellen Spiele sind über einen mittlerweile gecrackten Kopierschutz gesichert.

Spiele


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