Nomad
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Allgemein
Der Nomad ist ein tragbares MegaDrive (in den USA als Genesis erschienen). Es gibt für dieses System keine eigenen Module, sondern es werden normale Genesis Spiele benutzt.
Das System war kein großer kommerzieller Erfolg. Dies hat mehrere Ursachen: Der Nomad wurde erst gegen Ende der MegaDrive Ära releast und die 32-bit Konsolen wie der Saturn, der N64 und die Playstation standen vor der Tür. Dies führte dazu, dass nur wenige Leute bereit waren, den hohen Preis von 180$ zu zahlen.
Außerdem hat das System einige Mängel: Es ist sehr groß und die Sega Designer haben es nicht geschafft, die Batterien im Gehäuse unterzubringen sondern sie in einem extra "Batterie-Pack" hinten am Nomad plaziert. Und da die Spiele für einen großen TV-Bildschirm entwickelt wurden, ist gerade bei RPGs der Text auf dem kleinen Bildschirm schwer zu lesen, bei Action-Spielen fällt dies allerdings nicht sonderlich auf.
Sega hat auch nicht aus dem Energiehunger des GameGears gelernt: Der Nomad verbraucht 6 Batterien in 3-5 Stunden und nimmt wie die PC Engine GT aufgrund der Voltzahl keine Akkus. Dies macht Spielen ohne Netzteil (es läßt sich ein MegaDrive II Netzteil verwenden) sehr teuer und man muss sich doch sehr beeilen, um Spiele ohne Speicherfunktion durchzuspielen bevor die Akkus leer sind.
Trotzdem ist der Nomad aufgrund der vielen genialen MegaDrive Spiele eine Anschaffung wert.
Er läßt sich auch an einen Fernseher anschließen und so als normaler Genesis benutzen. Auch ein Anschluß für einen zweiten Controller ist vorhanden, die Möglichkeit Erweiterungen wie das MegaCD oder den 32x zu benutzen aber nicht.
Screenshots
Systemfotos
Module
Pins: 64
Maße: 10,9x 6,9 cm
Der Nomad benutzt normale Genesis Module. MegaDrive Module sind nur bedingt kompatibel, da einige Spiele einen Regionalcode besitzen.
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