Pixelfehler

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Als Pixelfehler werden fehlerhafte Pixel eines LCD-Displays bezeichnet. Dabei können verschiedene Formen auftreten:

  • Der Pixel funktioniert nicht und bleibt permanent schwarz
  • Der Pixel leuchtet ständig in einer Farbe (Stuck Pixel)
  • Der Pixel fehlt und die Hintergrundbeleuchtung scheint durch

Ständig leuchtende oder gar blinkende Pixel stören beim Arbeiten und Spielen enorm, da sie die Konzentration stören, ablenken und einen ständig aus der Spielwelt reißen. Daher sollte man auf jeden Fall darauf achten, dass man pixelfehlerfreie Geräte kauft.
Wie für so ziemlich alles andere gibt es auch für Pixelfehler eine ISO-Norm. Norm Nummero 13406-2 definiert folgende Pixelfehlerklassen:

Pixelfehlerklasse Fehlertyp 1 - ständig leuchtender Pixel Fehlertyp 2 - ständig schwarzer Pixel Fehlertyp 3 - defekter Subpixel, ständig leuchtend oder ständig schwarz
I 0 0 0
II max. 2 max. 2 max. 5
III max. 5 max. 15 max. 50
IV max. 50 max. 150 max. 500


(Angaben jeweils pro eine Million Pixel)

Normalerweise verwenden Hersteller von LCD-Monitoren Panels der Klasse II, es gibt allerdings auch höherwertige Geräte mit einer Null-Pixelfehlergarantie. Ebenso lassen sich die Produktionskosten durch das Verbauen von Panels mit höherer Fehlerklasse senken und gerade bei billigen Flachbildschirmen muss man mit Pixelfehlern rechnen.
Auch wenn nicht bekannt ist, welche Handheldhersteller welche Fehlerklassen verbauen, treten Pixelfehler bei Handhelds recht selten auf. Die einzige Ausnahme ist die Playstation Portable, bei der viele User von Pixelfehler betroffen sind.
Der Endnutzer kann diese Fehler mit einer Ausnahme nicht reparieren. Einige PSP-Besitzer berichten, dass es möglich ist, ständig farbig leuchtende Pixel, sogenannte Stuck Pixel, durch ein Video, das ständig schnell wechselnde Farben anzeigt, quasi "anzustubsen". Genaue Erfolgsstatistiken gibt es natürlich nicht, aber im Zweifelsfall ist es einen Versuch wert.