Microvision

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Microvision2.jpg


Hersteller

  • MB

CPU

  • Intel 8021/TI TMS1100 (auf der Cartridge)
  • 100 kHz
    • 4 bit (TMS1100)
  • 8 bit (8021)

Bildschirm
16 x 16 pixel
LCD RAM

  • 32 nibbles (16 8-bit bytes, integrated into CPU)

ROM

  • 2K
  • Cartridge ROM: 2K masked (in der CPU integriert, jede CPU war anders aufgebaut)

Sound

  • Piezo beeper

Erschienen

  • 1979

Allgemein

Der Microvision war der erste Handheld mit austauschbaren Modulen. Entwickelt wurde er von Jay Smith, der später auch den Vectrex entworfen hat.
Milton Bradley brachte ihn 1979 satte zehn Jahre vor Nintendos GameBoy auf den Markt.

Anfangs war das System recht erfolgreich und erwirtschaftete im ersten Jahr 8 Millionen Dollar Gewinn. Allerdings wurde der Microvision bereits 1981 wieder eingestellt.

Nach mittlerweile 27 Jahren gibt es allerdings einige Alterserscheinungen. Der Bildschirm neigt zu sogenanntem "screen rot", bei dem die Flüssigkristalle auslaufen und dann nichts mehr auf dem Bildschirm zu erkennen ist. Außerdem sind die Module nicht abgesichert und die Pins führen direkt zur CPU. Wer also elektrostatisch aufgeladen ist, wie es schnell passiert, wenn man einen Pullover an hat oder einen Teppich im Zimmer hat, der kann ein Modul durch bloße Berührung der Kontakte zerstören. Das dritte große Problem ist die Tastatur, deren Plastik-Knöpfe gerne herausbrechen.

Systemfotos

Module

Die Module sind ganze "Faceplates" und bringen ihre eigenen Tasten mit. Sie sind übrigens die größten Module aller Handhelds.

Verschiedenes


Links